{"id":1764,"date":"2014-10-02T09:06:24","date_gmt":"2014-10-02T07:06:24","guid":{"rendered":"http:\/\/spaceteam.tuwien.ac.at\/?p=1764"},"modified":"2014-10-02T09:06:24","modified_gmt":"2014-10-02T07:06:24","slug":"besuch-in-genf-50-jahre-esa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wptest3.tust.at\/index.php\/2014\/10\/02\/besuch-in-genf-50-jahre-esa\/","title":{"rendered":"Besuch in Genf: 50 Jahre ESA"},"content":{"rendered":"<p>Am 12.09.2014 fanden im International Conference Centre Geneva die 50 Jahr Feierlichkeiten der ESA statt.<!--more--> Dank gro\u00dfz\u00fcgiger Unterst\u00fctzung von Austrospace und der FFG konnten einige Mitglieder des Space Teams diese Gelegenheit f\u00fcr eine Reise nach Genf nutzen.<\/p>\n<p>Nach zehn Stunden Autofahrt kamen wir Donnerstagabend in unserem Hotel in der Innenstadt an und konnten schon einen ersten Eindruck von Genf erhalten. Am n\u00e4chsten Morgen ging es auch schon um 08:30 Uhr mit den ersten Vortr\u00e4gen im Genfer Konferenzzentrum los.<\/p>\n<p>Moderiert wurde die Veranstaltung von Claude Nicollier, dem bis jetzt einzigen Schweizer, der den Weltraum besuchte. Er flog unter anderem auch Eins\u00e4tze am Hubble Weltraumteleskop. Es begann mit inspirierenden Vortr\u00e4gen von Mark McCaughrean und Andre Kuipers, wo es vor allem um die Zukunft der Weltraumwissenschaften und darum, wie man junge Leute f\u00fcr Naturwissenschaften begeistern kann, ging. Danach folgte das Highlight des Tages: \u201eScience Speed Dating\u201c. Wir wurden in Gruppen \u00e1 10 Personen aufgeteilt und konnten in 10 min\u00fctigen Diskussionen mit Experten, ESA-Wissenschaftlern und Astronauten sprechen. Es gab viele interessante Einblicke in den Arbeitsalltag bei der ESA, aber auch den Alltag auf der ISS. Auf Dominiks Frage hin, ob trotz des Alkoholverbots auf der ISS nicht wenigstens eine Flasche Vodka an Bord w\u00e4re, erhielt er die Antwort: \u201eNein, kein Vodka, aber Scotch.\u201c\u00a0 Vor der Mittagspause gab es dann noch eine Live-Schaltung via Funk zur ISS. Die Verbindung war allerdings nicht besonders gut und man konnte die Astronauten kaum verstehen.<\/p>\n<p>Das Ende der Mittagspause nutzten wir um neue Kontakte zu kn\u00fcpfen. Dazu hatten wir die Oberstufe von STR-04 dabei, die wir stolz pr\u00e4sentierten. Am Nachmittag h\u00f6rten wir hochrangige ESA Wissenschaftler und den Nobelpreistr\u00e4ger f\u00fcr Physik von 2011, Brian Schmidt, der zum Thema \u201eThe impact of space activities on science\u201c referierte. Bei allen Vortr\u00e4gen und Diskussionen stand nat\u00fcrlich auch die aktuelle Rosetta Mission im Mittelpunkt und man konnte den Stolz der ESA auf die bis jetzt so erfolgreiche Mission nicht \u00fcbersehen. Zum Abschluss sprach noch der Directeur G\u00e9n\u00e9ral der ESA, Jean-Jacques Dordain, \u00fcber R\u00fcckschl\u00e4ge und Erfolge in der Raumfahrt.<\/p>\n<p>Wir wollten unsere Zeit in Genf nat\u00fcrlich so gut es geht nutzen und hatten deshalb f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag einen Besuch am CERN organisiert. Von 14:00 bis 17:00 Uhr nahmen wir an einer F\u00fchrung Teil, bei der wir das Experiment COMPASS sowie die Bodenstation von AMS besichtigten. COMPASS ist ein oberirdisches Experiment zur Untersuchung der Spinstruktur des Protons. Das AMS ist ein Magnetspektrometer zur Untersuchung der kosmischen H\u00f6henstrahlung und an der ISS im Einsatz. Ziel ist die Suche von Antimaterie im Universum.<\/p>\n<p>Unser Kollege Philipp war vor ein paar Jahren Summerstudent am CERN und konnte somit anschlie\u00dfend f\u00fcr uns noch eine Kleingruppenf\u00fchrung am Experiment ALICE organisieren. Ziel des Experiments ist die Untersuchung des Quark-Gluon Plasmas, der Zustand der unmittelbar nach dem Urknall vorherrschte. In 60 Metern Tiefe konnten wir den 25 Meter langen und 16 Meter breiten Detektor bestaunen. Man kann sich f\u00fcr Studenten der Technik und Naturwissenschaften wohl kaum etwas Spannenderes vorstellen.<\/p>\n<p>Danach stand uns noch die R\u00fcckfahrt nach Wien bevor, wo wir um circa 6 Uhr morgens ankamen. Wir k\u00f6nnen auf ein spannendes und durchaus lehrreiches Wochenende in Genf zur\u00fcckblicken, bei dem wir einen tollen Einblick in die aktuelle Welt der Spitzenforschung erhielten.<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-1764 gallery-columns-4 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/wptest3.tust.at\/dsc00906\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/wptest3.tust.at\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/DSC00906-scaled-1-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/wptest3.tust.at\/dsc00962\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/wptest3.tust.at\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/DSC00962-scaled-1-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/wptest3.tust.at\/dsc02285\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/wptest3.tust.at\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/DSC02285-scaled-1-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/wptest3.tust.at\/genf1\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/wptest3.tust.at\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Genf1-scaled-1-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 12.09.2014 fanden im International Conference Centre Geneva die 50 Jahr Feierlichkeiten der ESA statt.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":1767,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"neve_meta_sidebar":"","neve_meta_container":"","neve_meta_enable_content_width":"","neve_meta_content_width":0,"neve_meta_title_alignment":"","neve_meta_author_avatar":"","neve_post_elements_order":"","neve_meta_disable_header":"","neve_meta_disable_footer":"","neve_meta_disable_title":"","_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"_ti_tpc_template_sync":false,"_ti_tpc_template_id":"","footnotes":""},"categories":[29],"tags":[59],"class_list":["post-1764","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","tag-esa"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wptest3.tust.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1764","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wptest3.tust.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wptest3.tust.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wptest3.tust.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wptest3.tust.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1764"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wptest3.tust.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1764\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wptest3.tust.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1767"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wptest3.tust.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1764"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wptest3.tust.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1764"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wptest3.tust.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1764"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}