{"id":4366,"date":"2017-05-10T15:17:59","date_gmt":"2017-05-10T13:17:59","guid":{"rendered":"http:\/\/spaceteam.at\/?p=4366"},"modified":"2017-05-10T15:17:59","modified_gmt":"2017-05-10T13:17:59","slug":"tu-wien-space-team-erreicht-das-weltall","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wptest3.tust.at\/index.php\/2017\/05\/10\/tu-wien-space-team-erreicht-das-weltall\/","title":{"rendered":"TU Wien Space Team erreicht das Weltall"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der unter Leitung der<a href=\"http:\/\/www.pegasus-fhwn.at\/\"> FH Wiener Neustadt <\/a>entwickelte Satellit PEGASUS, ein Cubesat des QB50 Programmes hat die Qualifikationstests bestanden und wird im Juni gelauncht.<\/p>\n<p>QB50 ist ein europ\u00e4isches Projekt, das Nanosatelliten in einen erdnahen Orbit zur Untersuchung der hohen Restatmosph\u00e4re schickt. Das TU Wien Space Team hat f\u00fcr PEGASUS wichtige Komponenten entwickelt und gefertigt. Diese Hardware wird nun auf einer indischen Tr\u00e4gerrakete in den Orbit gebracht.<\/p>\n<p>Das ist f\u00fcr das TU Wien Space Team ein enormer Schritt!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_4367\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4367\" class=\"wp-image-4367 size-large\" src=\"https:\/\/spaceteam.at\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/TUST_Satellit-1024x681.jpg\" alt=\"Cubesat PEGASUS\" width=\"1024\" height=\"681\" \/><p id=\"caption-attachment-4367\" class=\"wp-caption-text\">Ge\u00f6ffneter Satellit w\u00e4hrend einem Elektroniktest.<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das <strong>TU Wien Space Team<\/strong>, bestehend aus Studierenden der TU Wien, konzipierte und fertigte die Power Supply Unit (Herz von PEGASUS), das Energiemanagementsystem des Satelliten und den Bordcomputer (Gehirn von PEGASUS). Die Power Supply Unit verteilt die Energie aus den Solarzellen optimal auf die Ger\u00e4te an Bord oder speichert sie in den Batterien. Bei einem Fehlerfall schaltet das Energiemanagementsystem defekte Teilsysteme selbst\u00e4ndig aus, um die Funktionsf\u00e4higkeit des restlichen Satelliten zu erhalten. Am Bordcomputer laufen die Daten aus den Funkmodulen und den Sensoren zusammen. Au\u00dferdem wird hier die Flugsoftware ausgef\u00fchrt und Missionsdaten verarbeitet. Weiters wurden Module zur Anbindung der wissenschaftlichen Einheit und des GPS Modules implementiert. Das TU Wien Space Team entwickelte auch die Hardware und Software der Bodenplatte mit einem eigenen Kameramodul, das f\u00fcr Fotos aus dem All sorgen wird. \u201eDamit entwickelte und lieferte das TU Wien Space Team neben Herz und Hirn, auch das Auge von PEGASUS.\u201c, erkl\u00e4rt Georg Janisch (Space Team Teamleiter Cubesat).<\/p>\n<p><strong>\u00dcber das TU Space Team <\/strong><\/p>\n<p>Das TU Wien Space Team ist ein Verein von derzeit ca. 70 Studierenden aus unterschiedlichen Studienrichtungen. Gemeinsam entwickeln sie neben ihrem Studium experimentelle Flugobjekte, starten damit an internationalen Wettbewerben und haben die Gelegenheit ihre Arbeiten auf Kongressen, Veranstaltungen und im Fernsehen zu pr\u00e4sentieren. Seit den Anf\u00e4ngen vor sieben Jahren, verzeichnet das Team kontinuierlich Zuwachs und es konnten mehrere Preise bei internationalen Wettbewerben gewonnen werden. Derzeit wird neben PEGASUS eine Experimentalrakete gebaut, mit dem Ziel den europ\u00e4ischen H\u00f6henrekord zu \u00fcberbieten. Eine weitere wird im Juli am j\u00e4hrlichen internationalen Bewerb C\u2019Space in Frankreich teilnehmen. Au\u00dferdem nimmt das Team gemeinsam mit der Universit\u00e4t W\u00fcrzburg am deutsch-schwedischen REXUS\/BEXUS Programm teil und entwickelt hierf\u00fcr einen sogenannten Raumgleiter.\u00a0 Die \u00a0Entwicklung eines eigenen Triebwerkes ist eines der Langzeitziele des Teams. Als besondere Errungenschaft kann, ein vom Team gebautes 1:1 Modell einer Mondlandef\u00e4hre f\u00fcr den Google Lunar XPRIZE, im technischem Museum in Wien bewundert werden.<\/p>\n<p>Generelles Ziel des Vereins ist die F\u00f6rderung von Luft- und Raumfahrtprojekten an der TU Wien. Hierbei wird besonderer Wert darauf gelegt, dass Studierenden die M\u00f6glichkeit geboten wird, beim interdisziplin\u00e4reren Arbeiten ihr theoretisches Wissen in der Praxis umzusetzen.<\/p>\n<p><em>Der Gro\u00dfteil der Hardware von PEGASUS wurde vom TU Space Team entwickelt und gefertigt: <\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>das Energiemanagementsystem, die Power Supply Unit (PSU) <\/em><\/li>\n<li><em>der OnBoard Computer (OBC) <\/em><\/li>\n<li><em>die Batteriehalterung inkl. Temperaturregelung<\/em><\/li>\n<li><em>das Kamerasystem und Service-Interface von PEGASUS <\/em><\/li>\n<li><em>die Adaptermodule zu GPS und Wissenschaftsmodul <\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><strong>Medienkontakt <\/strong><\/p>\n<p><strong>Georg Janisch<br \/>\n<\/strong><strong>Cubesat Projektleiter<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"mailto:georg.janisch@spaceteam.at\">georg.janisch@spaceteam.at<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Der unter Leitung der FH Wiener Neustadt entwickelte Satellit PEGASUS, ein Cubesat des QB50 Programmes hat die Qualifikationstests bestanden und wird im Juni gelauncht. QB50 ist ein europ\u00e4isches Projekt, das Nanosatelliten in einen erdnahen Orbit zur Untersuchung der hohen Restatmosph\u00e4re schickt. 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